chenoa_geschichte - Chenoa und Henry, DIE Schnauzer!

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Meine Geschichte

Am29. Mai 2006 mussten meine Eltern ihre geliebte Kyra aus gesundheitlichen Gründen einschläfern lassen (leider habe ich sie nicht mehr gekannt, Mama und Papa sagen zwar immer dass Kyra mir bestimmt "Manieren" beigebracht hätte! ......Ich weiss nicht wirklich was sie damit meinen, ich bin ja immer soooooooooooooooooooooo artig ;-), aber ich hätte sie glaube ich schon gerne gekannt, sie muss eine ganz speziell liebe Riesenschnauzerdame gewesen sein!

Übrigens, das da oben bin ich mit 10 Wochen als ich in meinem neuen zu Hause angekommen bin. Süss nicht!..............
Mama sagt ich sei ein sooooooooooooooo süsser Knuddel gewesen! (Sie hat nicht recht, ich bin es immer noch :-)
Aber ich lasse doch mal Mama weiter erzählen.................

Nachdem unsere geliebte Kyra gestorben war, folgte eine furchtbare Zeit! Am liebsten wäre ich von zu Hause ausgezogen, alles erinnerte mich hier an sie, alles war so leer und einsam, Michel und ich vermissten sie unglaublich!
Nach einigen Wochen kreisten meine Gedanken immer mehr um den Kauf eines neuen Hundes, so ein süsser kleiner Riesenschnauzer-Welpe!
Öfters sprach ich meine Gedanken bei Michel an, jedoch hatte er dafür kein Gehör, er meinte immer wieder wir hätten ja Zeit und müssten nichts überstürzen.
Bald zog es mich täglich ins Internet, auf der Suche nach den verschiedenen Riesenschnauzer-Züchtern in der Schweiz.
Schon bald mit diversen Züchter-Adressen ausgerüstet, versuchte ich Michel davon überzeugen, dass wir uns diese mal anschauen könnten, sollten wir uns irgendwann wieder einen Wufi kaufen wollen, wüssten wir dann bereits bei welchem der Züchter wir das tun wollten.
Michel jedoch lies sich nicht "erweichen" (hätte ich damals gewusst was er da so "heimlich treibt"!!!!), seine Antwort war: "..........wir haben ja Zeit.............".
Tja, was sollte ich machen!!?? Und so kam dann der 6. September 2006, ein normaler Tag wie jeder andere (glaubte ich!)!
Hätte ich am diesem morgen gewusst was mich am Abend zu Hause erwartete, mir wären die Stunden bis zum Abend wie Jahre vorgekommen!!!!!!!!!!!!!
Was für ein Freudentag, ich werde diesen nie mehr in meinem Leben vergessen!!!!!!
Wie üblich zu jener Zeit, kam ich so gegen 18.30 Uhr von der Arbeit nach Hause, ich öffnete die Haustüre und wollte durch die Küche ins Wohnzimmer.
Ich bog um die Küchenecke.................ich traute meinen Augen nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Was ich da sah überforderte mich völlig, 1000 Gedanken schossen mir gleichzeitig durch den Kopf! Da stand doch ein süsser, kleiner Wufi, gemütlich über seinen Napf gebeugt (als wäre er hier zu Hause!).
Kurz schaute das süsse Häufchen hoch, und kam schwanzwedelnd auf mich zu!
Ich war so erstaunt, ich konnte nicht fassen was ich da sah!
War ich im falschen Haus? In Nachbars Küche? Vor lauter Unglauben musste ich mich mitten in der Küche auf den Fussboden setzen!
Der süsse Zottel kam zu mir, begrüsste mich freudig und kehrte sogleich wieder an seinen Fressnapf zurück, als würden wir uns kennen, als wäre er schon seit Jahren hier!
Langsam fand ich auch meine Sprache wieder und brachte einige Worte über die Lippen, doch wirklich was sinnvolles war es nicht was ich da sagte: "Was ist das.........................?!?!"
Natürlich meinte ich das nicht wirklich so, mir war ja klar, dass das ein süsser kleiner Wufi war
Prompt kam auch die Antwort von Michel: "Eine Katze, wieso?!" .................typisch Michel, etwas anderes hätte ich von ihm in diesem Moment nicht wirklich erwartet!!!!
Nun sprudelte alles aus mir heraus! Ich wollte wissen woher der Wufi kommt, wem er gehört (auch wenn mir bereits klar war, dass ich diesen süssen Strubbel bestimmt nicht mehr weg geben würde!!), wie er heisst und überhaupt, was macht dieser süsse Knäuel hier bei uns in der Küche!
In meinem "Schock" habe ich gar nicht bemerkt, dass schon die ganze Zeit der Vater von Michel mit seinen 2 Hunden am oberen Küchenrand stand und dem "Spektakel" schmunzelnd zusah!
Zwar noch immer völlig aus dem Häuschen, stand ich trotzdem mal vom Küchenboden auf.
War der kleine Zottel süss, ich konnte es einfach nicht glauben!
Nun wollte ich alles wissen:
- Wie war der Name des Wufis? ...........Chenoa (ich liebte den Namen auf anhieb!)
- Woher kam sie? ...............vom Haus Kunterbunt in Grosswangen
- Wem gehört sie? ..............natürlich uns (yeah, yeah, yeah!!!!!!!!)
- Wieso wusste ich nichts davon und wie lange ging das schon so??????!!!!!!!!!

Langsam dämmerte mir warum Michel immer so abweisend war wenn ich jeweils die Sprache auf den Kauf eines neuen Wufis brachte, er war ja schon lange bei einem Züchter gewesen und hat sich offensichtlich schon länger für die süsse Chenoa entschieden!
Wie ich dann erfuhr war die ganze Familie in das Tun von Michel involviert, nur ich wusste nichts davon!
Alle haben dicht gehalten! Ist das nicht eine Sauerei???!!! :-))))))
Die Begründung von Michel war einfach und nur logisch, wer mich kennt hat viel, viel Verständnis für das Handeln von Michel, er meinte: "................Ich wollte nur 1 Hund, nicht 8 !!!!!!!!!!"
Tja, wo er recht hat, hat er recht, hätte ich all die Wufis gesehen, ich hätte bestimmt alle mitnehmen wollen!
Ich hätte Michel täglich genervt: "Hast du etwas von unserer Chenoa gehört? Hast du mit dem Züchter gesprochen? Geht es Chenoa gut? Ist sie gesund? Entwickelt sie sich gut?" und, und, und.............für Michel wäre ich so lange eine Plage gewesen bis Chenoa endlich bei uns zu Hause gewesen wäre!

Nach und nach an diesem Abend habe ich dann auch die ganze Geschichte erfahren:
Auch er hat sich schon länger Gedanken über den Kauf eines neuen Wufis gemacht.
Irgendwann ende Mai, anfangs Juni musste er seinen jährlichen Militärdienst absolvieren, kurz entschlossen beauftrage er seine Büroordonanz mit der Suche von verschiedenen Riesenschnauzerzüchtern in der Schweiz (da sieht man mal wieder was da im Militär so getrieben wird :-))))
Gleichzeitig sprach Michel mit einem Bekannten der Familie, dieser war früher Züchter von Riesenschnauzern, Michel wollte von ihm wissen welche Züchter er empfehlen könne.
Und so kam Michel dann zu Angi und Patrick vom Haus Kunterbunt.
Vermutlich war es "Bestimmung", genau an dem Tag, an dem Chenoa und ihre Geschwisterchen zur Welt kamen, rief Michel bei Angi und Patrick an.
Als die Kleinen 2 Wochen alt waren, besuchte Michel die Welpen zusammen mit seinem Vater zum ersten mal. Bereits bei diesem Besuch war er von Angi, Patrick und der Zuchtstätte sehr positiv angetan (natürlich auch von den Kleinen, die zu dieser Zeit langsam ihre Augen öffneten!).
Bereits nach dem ersten Besuch beschloss Michel dass er mit Angi und Patrick die richtigen Züchter gefunden hatte und bei ihnen einen Wufi kaufen möchte.
Als die Kleinen dann 6 Wochen alt waren besuchte er Angi und Patrick ein weiteres mal. Michel wurde vom Vater und zusätzlich noch von seiner Nichte begleitet. Sie hat einige Fotos von den Kleinen gemacht, wofür ich dabar bin, so hatte ich einige Fotos die ich auf meiner Homepage ausstellen konnte, auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste das ich eine Homepage machen würde.

Beim 2. Besuch hat Michel dann auch erfahren dass Angi und Patrick ihm eine von 2 Hündinnen geben möchte, beide Hündinnen seien "sehr lebendig" und sie wollten beide nicht unbedingt in eine Familie mit kleinen Kindern geben.
Da Michel mit Riesenschnauzern aufgewachsen ist hatte er die nötige Erfahrung und so entschied er sich für Chenoa!

Für mich war es Liebe auf den 1.Blick!

Chenoa ist eine sehr, sehr aufgeweckte Hündin, bis zum heutigen Tag muss immer was laufen, viel Spielen ist angesagt. Ich geniesse jede Minute mit Chenoa, auch wenn sie zur Zeit so ein richtiger kleiner Rebell ist und immer wieder versucht ihren Dickkopf zuzusetzen und Mama's Nerven öfters testet :-)


Chenoa ist ein grossartiger Hund! Um keinen Preis würde ich sie hergeben!



Vielen Dank an dieser Stelle an Angi und Patrick vom Haus Kunterbunt für unsere Chenoa!

update: 21. Oktober 2021
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